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The Resource Auslese für die Siedlergesellschaft : Die Einbeziehung Volksdeutscher in die NS-Erbgesundheitspolitik im Kontext der Umsiedlungen 1939-1945, (electronic resource)

Auslese für die Siedlergesellschaft : Die Einbeziehung Volksdeutscher in die NS-Erbgesundheitspolitik im Kontext der Umsiedlungen 1939-1945, (electronic resource)

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Auslese für die Siedlergesellschaft : Die Einbeziehung Volksdeutscher in die NS-Erbgesundheitspolitik im Kontext der Umsiedlungen 1939-1945
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Auslese für die Siedlergesellschaft
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Die Einbeziehung Volksdeutscher in die NS-Erbgesundheitspolitik im Kontext der Umsiedlungen 1939-1945
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ger
Summary
Als am 1. September 1939 die deutschen Truppen in Polen einfielen, war das der Auftakt für die Eroberung von ¿Lebensraum im Osten±. Eroberung war gleichbedeutend mit der Versklavung und Vernichtung der einheimischen Bevölkerung, die der NS-Rassenideologie nach als ¿fremdvölkisch± und daher ¿minderwertig± galten. An ihren Platz sollten sogenannte ¿Volksdeutsche± treten, die bis dahin als Minderheiten in verschiedenen europäischen Ländern, z.B. Rumänien, Lettland oder Italien, lebten. Über eine Million Menschen verließen auf dem Land- und Schiffsweg ihre alte Heimat. Allerdings erhielt keineswegs jeder dieser Umsiedler den von der NS-Propaganda versprochenen Bauernhof im Osten. Zum einen blieben viele von ihnen in provisorischen Lagern untergebracht und warteten dort auf ihre endgültige Ansiedlung. Zum anderen galten nicht alle Volksdeutschen als ¿siedlungstauglich±. Nur ¿rassereine± und ¿erbgesunde± Umsiedler sollten in den Osten gelangen und dort Teil der neu zu schaffenden Siedlergesellschaft werden. Während des Einbürgerungsverfahrens untersuchten und selektierten Ärzte und ¿Rasseexperten± dafür jeden Einzelnen. Dabei galt nicht allein der ¿Rassereinheit± sondern auch der ¿Erbgesundheit± besondere Aufmerksamkeit. Gemäß der ¿rassenhygienischen± Idee galten Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie psychischen Erkrankungen als ¿minderwertig± und zugleich als Gefahr für den deutschen ¿Volkskörper±. Sie sollten mit Hilfe der bereits praktizierten ¿rassenhygienischen± Maßnahmen ausgesondert werden. Damit drohte ihnen nichts Geringeres als die Zwangssterilisation und die Einbeziehung in die NS-Krankenmorde. Biographische Informationen Dr. Maria Fiebrandt ist Mitarbeiterin beim BStU, Außenstelle Dresden. Reihe Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Band 055
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AU-PeEL
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Fiebrandt, Maria
Nature of contents
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  • ProQuest Ebook Central
  • Schriften des Hannah-Arendt-Instituts
Series volume
v.55
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  • Germany
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Auslese für die Siedlergesellschaft : Die Einbeziehung Volksdeutscher in die NS-Erbgesundheitspolitik im Kontext der Umsiedlungen 1939-1945, (electronic resource)
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Contents
  • Cover; Title Page; Copyright; Table of Contents; Body; I. Einleitung; 1. Ziele und Aufbau der Arbeit; 2. Forschungsstand; 3. Quellenlage; II. Erbgesundheits - und Volkstumspolitik im Vorfeld der Umsiedlungen; 1. Rassenhygienische Utopie und Praxis im nationalsozialistischen Staat - die NS - Erbgesundheitspolitik; 1.1 Die erbbiologische Erfassung als Grundvoraussetzung einer rassenhygienisch indizierten Gesundheits- und Bevölkerungspolitik; 1.2 Zwangssterilisation; 1.3 „Kinder - und Jugendlicheneuthanasie"; 1.4 „Aktion T4"; 2. Rassenhygienische Elemente der NS - Volkstumspolitik bis 1939
  • 2.1 Volksgruppenspezifische gesundheitspolitische Strukturen und rassenhygienische Konzepte in deutschsprachigen Gebieten Südost - und Osteuropas2.2 Deutsches Forschungsinteresse auf rassenhygienisch- bevölkerungspolitischem Gebiet, bezogen auf die deutschen Siedlungen des Auslandes; 2.3 Die Auslandsabteilung der Reichsärztekammer als Schnittstelle zwischen rassenhygienischem Forschungsinteresse und volkstumspolitischer Intervention; 3. Die veränderten politischen Rahmenbedingungen - die NS-Volkstumspolitik am Vorabend der Umsiedlungen
  • III. Die Konkretion des Hypothetischen - die Umsiedlungsvereinbarungen und die Etablierung des Umsiedlungsapparates1. Südtirol; 2. Der Hitler-Stalin-Pakt als Katalysator der Umsiedlungspolitik und die Etablierung des Umsiedlungsapparates; 2.1 Die Spitze des Umsiedlungsapparates - der Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums (RKF); 2.2 Die SS - Hauptämter und die Beauftragten des RKF; 2.3 Der Beauftragte des Reichsgesundheitsführers für die gesundheitliche Betreuung der volksdeutschen Umsiedler; 3. Die Umsiedlungen im Kontext des Hitler-Stalin-Paktes; 3.1 Baltikum; 3.2 Ostpolen
  • 3.3 Rumänien4. Die Erweiterung des Umsiedlungsradius; 4.1 Vertragsumsiedlungen aus dem ehemaligen Jugoslawien; 4.2 Evakuierungen aus der Sowjetunion und dem „Südostraum"; 4.3 Der Westen Europas im Visier des RKF - Exkurs; 5. Die Umsiedlungsverträge als Einfallstor der ethnographisch- rassenbiologischen Neuordnung; IV. Von der Erfassung zur Ansiedlung - Selektionsetappen während der Umsiedlungen; 1. Die Erfassungen in den volksdeutschen Siedlungsgebieten; 1.1 Volksgruppeninterne Vorbereitungen und Erfassungen
  • 1.2 Die Erfassungsarbeit der Umsiedlungskommandos und die Rolle der beteiligten Ärzte2. Auf dem Weg ins „Reich": der Abtransport aus den volksdeutschen Siedlungsgebieten und die Ankunft im Deutschen Reich; 2.1 Die ersten Transporte aus dem Baltikum und ihre Ankunft im Deutschen Reich; 2.2 Transporte unter der Leitung der Volksdeutschen Mittelstelle (Vomi); 2.3 Auf Reichsgebiet - Transporte in die Vomi-Lager, Reservelazarette und Heilanstalten des Warthegaus; 2.4 „Platzschaffen für Volksdeutsche"? - die Unterbringung psychisch kranker Umsiedler in den Anstalten des Warthegaus
  • 3. Angekommen im „Reich": Anstalten und Lager
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u390986
Dimensions
unknown
Extent
1 online resource (672 pages)
Form of item
electronic
Governing access note
Use of this electronic resource may be governed by a license agreement which restricts use to the European University Institute community. Each user is responsible for limiting use to individual, non-commercial purposes, without systematically downloading, distributing, or retaining substantial portions of information, provided that all copyright and other proprietary notices contained on the materials are retained. The use of software, including scripts, agents, or robots, is generally prohibited and may result in the loss of access to these resources for the entire European University Institute community
Isbn
9783647369679
Media category
computer
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rdamedia.
Media type code
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Specific material designation
remote
System control number
  • EBL1824003
  • (OCoLC)894170577
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  • Cover; Title Page; Copyright; Table of Contents; Body; I. Einleitung; 1. Ziele und Aufbau der Arbeit; 2. Forschungsstand; 3. Quellenlage; II. Erbgesundheits - und Volkstumspolitik im Vorfeld der Umsiedlungen; 1. Rassenhygienische Utopie und Praxis im nationalsozialistischen Staat - die NS - Erbgesundheitspolitik; 1.1 Die erbbiologische Erfassung als Grundvoraussetzung einer rassenhygienisch indizierten Gesundheits- und Bevölkerungspolitik; 1.2 Zwangssterilisation; 1.3 „Kinder - und Jugendlicheneuthanasie"; 1.4 „Aktion T4"; 2. Rassenhygienische Elemente der NS - Volkstumspolitik bis 1939
  • 2.1 Volksgruppenspezifische gesundheitspolitische Strukturen und rassenhygienische Konzepte in deutschsprachigen Gebieten Südost - und Osteuropas2.2 Deutsches Forschungsinteresse auf rassenhygienisch- bevölkerungspolitischem Gebiet, bezogen auf die deutschen Siedlungen des Auslandes; 2.3 Die Auslandsabteilung der Reichsärztekammer als Schnittstelle zwischen rassenhygienischem Forschungsinteresse und volkstumspolitischer Intervention; 3. Die veränderten politischen Rahmenbedingungen - die NS-Volkstumspolitik am Vorabend der Umsiedlungen
  • III. Die Konkretion des Hypothetischen - die Umsiedlungsvereinbarungen und die Etablierung des Umsiedlungsapparates1. Südtirol; 2. Der Hitler-Stalin-Pakt als Katalysator der Umsiedlungspolitik und die Etablierung des Umsiedlungsapparates; 2.1 Die Spitze des Umsiedlungsapparates - der Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums (RKF); 2.2 Die SS - Hauptämter und die Beauftragten des RKF; 2.3 Der Beauftragte des Reichsgesundheitsführers für die gesundheitliche Betreuung der volksdeutschen Umsiedler; 3. Die Umsiedlungen im Kontext des Hitler-Stalin-Paktes; 3.1 Baltikum; 3.2 Ostpolen
  • 3.3 Rumänien4. Die Erweiterung des Umsiedlungsradius; 4.1 Vertragsumsiedlungen aus dem ehemaligen Jugoslawien; 4.2 Evakuierungen aus der Sowjetunion und dem „Südostraum"; 4.3 Der Westen Europas im Visier des RKF - Exkurs; 5. Die Umsiedlungsverträge als Einfallstor der ethnographisch- rassenbiologischen Neuordnung; IV. Von der Erfassung zur Ansiedlung - Selektionsetappen während der Umsiedlungen; 1. Die Erfassungen in den volksdeutschen Siedlungsgebieten; 1.1 Volksgruppeninterne Vorbereitungen und Erfassungen
  • 1.2 Die Erfassungsarbeit der Umsiedlungskommandos und die Rolle der beteiligten Ärzte2. Auf dem Weg ins „Reich": der Abtransport aus den volksdeutschen Siedlungsgebieten und die Ankunft im Deutschen Reich; 2.1 Die ersten Transporte aus dem Baltikum und ihre Ankunft im Deutschen Reich; 2.2 Transporte unter der Leitung der Volksdeutschen Mittelstelle (Vomi); 2.3 Auf Reichsgebiet - Transporte in die Vomi-Lager, Reservelazarette und Heilanstalten des Warthegaus; 2.4 „Platzschaffen für Volksdeutsche"? - die Unterbringung psychisch kranker Umsiedler in den Anstalten des Warthegaus
  • 3. Angekommen im „Reich": Anstalten und Lager
Control code
u390986
Dimensions
unknown
Extent
1 online resource (672 pages)
Form of item
electronic
Governing access note
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